Packend wie ein Thriller, wissenschaftlich akkurat recherchiert und grandios erzählt – die erste umfassende Untersuchung der Drogenrealität im Dritten Reich.
Ein augenöffnendes Buch, das von den Anfängen 1933 bis zum Untergang 1945 die Geschehnisse im Nazi-Staat und auf den Schlachtfeldern Europas unter einem neuen, erhellenden Blickwinkel schildert. Über Drogen im Dritten Reich ist bislang wenig bekannt. Norman Ohler geht den Tätern von damals buchstäblich unter die Haut und schaut direkt in ihre Blutbahnen hinein. Arisch rein ging es darin nicht zu, sondern chemisch deutsch – und ziemlich toxisch. Wo die Ideologie für Fanatismus und »Endsieg« nicht mehr ausreichte, wurde hemmungslos nachgeholfen, während man offiziell eine strikte Politik der »Rauschgiftbekämpfung« betrieb.

Als Deutschland 1940 Frankreich überfiel, standen die Soldaten der Wehrmacht unter 35 Millionen Dosierungen Pervitin, das Präparat - dessen Wirkstoff das heutige Crystal Meth bestimmt - war damals in jeder Apotheke erhältlich,  machte den Blitzkrieg erst möglich und wurde zur Volksdroge im NS-Staat. Auch der vermeintliche Abstinenzler Hitler griff gerne zur pharmakologischen Stimulanz: Als er im Winter 1944 seine letzte Offensive befehligte, war er längst süchtig nach Eukodal, einem Opioid stärker als Heroin. Schier pausenlos erhielt er von seinem Leibarzt Theo Morell verschiedenste Dopingmittel, dubiose Hormonpräparate und auch harte Drogen gespritzt. Nur so konnte der Diktator seinen Wahn bis zum Schluss aufrechterhalten. Ohler hat bislang gesperrte Materialien ausgewertet, mit Zeitzeugen, Militärhistorikern und Medizinern gesprochen. Enstanden ist ein erschütterndes, faktengenaues Buch. "Der totale Rausch" wurde von dem bedeutenden Historiker Hans Mommsen begleitet, der das Nachwort beisteuert. Sein Fazit: "Dieses Buch ändert das Gesamtbild."

"Überzeugt auch gestandene Wissenschaftler." – Süddeutsche Zeitung

„Sensational.“ – Daily Mail

"Ohler schreibt Literatur, eine historiographische Variante des New Journalism." – DER SPIEGEL

„Ein verwegen-fesselndes Buch.“ – stern

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Eines der interessantesten Bücher der letzten Jahre
— Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
 
 

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