Arno Widmann schreibt im Magazin der BERLINER ZEITUNG:

„Ohne seinen Drogenkonsum ist Adolf Hitler nicht zu begreifen. Ohlers detaillierte Darlegung verändert den Blick auf den Diktator. Sein Buch lässt vieles von dem, was bisher zum Nationalsozialismus veröffentlich wurde, doch ein wenig hausbacken aussehen. 

In diesem Buch gibt es nicht eine langweilige Zeile. Man wird es nicht lesen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob Rauschgifte nicht immer eine wichtige Rolle spielten, ob nicht eine Geschichtsschreibung, die sich nicht interessiert für die Entwicklung aufpeitschender oder schmerzstillender Mittel, nicht Faktoren vernachlässig, die ebenso kriegsentscheidend sein können wie der Zügel oder das Bronzeschwert.

Wer „Der totale Rausch“ gelesen hat, der fragt sich, warum dieses Buch nicht schon vor dreißig oder mehr Jahren geschrieben wurde (…) Die Beschäftigung mit Drogen könnte eine Sichtluke auf uns und unsere Wirklichkeit öffnen. Genau das geschieht bei der Lektüre von Ohlers Buch.“

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